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Was ist eigentlich ein Hoax? |
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Die meisten "Hoaxes" enthalten folgende Elemente:
- Einen Aufhänger, der Seriosität vermitteln soll. Die Mail beruft sich oft auf eine vertrauenserweckende Quelle (AOL, Microsoft, Polizei von Baden-Württemberg).
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- Es ist von "gestern" die Rede, ohne dass ein Datum angegeben ist.
- Die Mail trägt i.A. keine oder eine unverständliche Unterschrift.
- Die Mail soll so schnell wie möglich an alle Bekannten weitergeleitet werden.
- Eine angebliche Sachinformationen über ein Ereignis von besonderer Bedeutung (etwa das Auftauchen eines Computerschädlings) oder sensationelle Einkunfts-möglichkeiten (etwa angebliche Provisionen durch große Software-konzerne für die Weiterleitung von Mails), Hinweise auf Katastrophen (z. B. Tsunami) oder Verschwörungstheorien.
- Keine Daten, dafür aber Aktualität signalisierende Bezüge wie "gestern" oder "soeben".
Der wirtschaftliche Schaden durch Hoaxes ist enorm hoch: "Es wird Arbeitszeit vernichtet, die Produktivität sinkt. Der Hauptschaden entsteht schlicht dadurch, dass ein Kettenbrief innerhalb einer Firma oder Organisation vielfach umher geschickt wird und die Anwender etliche Minuten ihrer Arbeitszeit damit verschwenden", meint Frank Ziemann, Wissenschaftler an der TU Berlin und Betreiber des Informationsportals Hoax-Info.
Die E-Mail verbreitet sich wie ein Schneeball-System an Tausende von Personen und kann so über Jahre im Umlauf sein. In einigen Hoaxes werden Tipps dazu gegeben, wie Viren und Würmer von Computern entfernt werden können. Wer diese Anleitungen jedoch befolgt, löscht wichtige Systemdateien, wodurch eventuell ernste Probleme entstehen können.
Generell gilt daher: Verlassen Sie sich auf ihren gesunden Menschenverstand und löschen Sie verdächtige Mails am besten sofort.
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